Vermisst: Manuel Dennis, 21-Jähriger in Uerikon vermisst

Seit Ostersamstagabend (22.3.2008) wird der 21-jährige Manuel Earl Frederic DENNIS ab seinem Wohnort in Uerikon vermisst.

Der Vermisste kam am 22.3.2008, zirka 19.25 Uhr, mit dem Kursschiff am Bürkliplatz in Zürich an und beabsichtigte an seinen Wohnort zu reisen. Seither fehlt von ihm jede Spur.

Signalement: Manuel DENNIS ist zirka 180 cm gross, schlank, hat schwarze kurze Haare, ovales Gesicht, braune Augen, trägt Kontaktlinsen, ockergelbe Daunenjacke mit Kapuze und Pelz, beigen Pullover und Bluejeans.

Zeugenaufruf: Personen, welche Angaben über den Aufenthalt des Vermissten machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Zürich, Tel. 044 247 22 11, oder jedem anderen Polizeiposten zu melden.

Sinds maart 2008 is de 21-jarige tweelingbroper Manual Dennis vermist. Manual is zaterdagavond 21 maart in Thalwil op de veerboot gestapt om vervolgens aan de overzijde van het Zurichmeer de trein naar huis te nemen. Vanaf het moment dat Manual aan boord is gestapt ontbreekt elk spoor.

In april werd Signi zoekhonden benaderd door de familie van Manuel (o.a. via Metaldec International BV.) om te helpen zoeken bij zijn vermissing.
Media aandacht, detective- en politieonderzoek hadden tot nu toe niets opgeleverd.
Een bloedhond had reeds de verschillende aanlegstations van het schip gecontroleerd, maar aan land ontbrak elk spoor.

Signi zoekhonden zocht in april/mei en september, de meer dan 10 klometer lange vaarroute in het Zurichmeer af.
Tijdens deze zoekactie hadden de honden een zeer sterke verwijzing in de buurt van Thalwil. In september werd op deze plaats, m.b.v. een onderwatercamera van de politie, een 30 meter lang schip gevonden met naar alle waarschijnlijkheid menselijke resten erin. Het schip lag al meer dan 50 jaar op de bodem van het Zurichmeer!

Eind september zijn nieuwe getuigenverklaringen bij de politie gemeld. Hierbij bleek dat Manuel naar alle waarschijnlijkheid nog in Zollikon aan boord is geweest. Opnieuw heeft Signi zoekhonden in oktober dit gedeelte van het Zurichmeer intensief afgezocht. De komende maanden gaat de politie met de onderwatercamera de nieuwe locatie afzoeken.

Hunde suchen vermissten Ueriker im See,

Tages Anzeiger, Zurichsee

Von Sandra Flückiger, Bild: SABINE ROCK . Aktualisiert am 05.10.2008

Das Boot der Seepolizei braust in den See hinaus, der Malinois Bahco bellt ununterbrochen. Auf ein Zeichen von Hundeführerin Esther van Neerbos bremst das Boot plötzlich und wendet. Langsam fährt es zurück Richtung Tiefenbrunnen, während van Neerbos ihr GPS-Gerät überprüft. Bahco, der von Janette Kruit an der Leine gehalten wird, versucht auf dem Bootsrand stehend und immer noch laut bellend, aus dem Wasser eine Spur menschlichen Geruchs aufzunehmen.
Die belgische Schäferhündin Rifka springt ins Wasser, um einen Fund anzuzeigen.

Beim Punkt angekommen, wo die Hunde am Vortag angegeben haben, geschieht nichts. Das Boot fährt weiter landeinwärts. Dann plötzlich Stille, und Bahco springt ins Wasser – das Zeichen, dass er etwas gerochen hat. Van Neerbos gibt die Position in ihr GPS-Gerät ein, um später die verschiedenen Fundstellen miteinander vergleichen zu können. Janette Kruit wirft Bahco einen Tennisball zu, und zieht ihn wieder ins Boot. «Für die Hunde ist das alles ein Spiel. Zur Belohnung erhalten sie den Ball», sagt sie.

Nachdem Rifka zur Belohnung einen Tennisball erhalten hat, holt Hundeführerin Janette Kruit sie aus dem Wasser.

Drei Rettungshundeführer der holländischen Hundestaffel Signi Zoekhonden suchen im Zürichsee nach dem Ueriker Manuel Dennis, der im vergangenen März verschwunden ist. Er stieg am Karsamstag in Thalwil in ein Kursschiff Richtung Bürkliplatz, ab da verlor sich seine Spur. Seine Mutter hat die international tätigen Hundeführer privat engagiert. Diese arbeiten diesmal mit der Städtischen Seepolizei zusammen, die das Boot zur Verfügung stellt.

Kälte und Tiefe erschweren Suche Nach weiteren Runden mit Bahco, und nachdem dieser ein zweites Mal ins Wasser gesprungen ist, wird der Hund gewechselt. Mit dem Labrador Samir und danach mit der Malinois Rifka fahren die Hundeführer die gleichen Strecken noch einmal ab, um zu überprüfen, ob sie an denselben Stellen anzeigen. Erst wenn alle im Einsatz stehenden Hunde einen Fundort bestätigt haben, kann mit einer gewissen Sicherheit gesagt werden, dass sich in einem bestimmten Umkreis ein Mensch befindet.

Die Suche gestaltet sich schwierig, weil die Gerüche eines Menschen trichterförmig vom Seeboden aufsteigen. Je tiefer er liegt, desto grösser wird der Kreis an der Oberfläche. Zusätzlich spielen die Windverhältnisse und die Lufttemperatur eine Rolle. Darum suchen die Hundeführer an mehreren Tagen mit verschiedenen Hunden und am besten bei unterschiedlichen Wetterbedingungen, um das Gebiet möglichst einzugrenzen. «Die Suche hier wird durch die Kälte und die Tiefe des Sees erschwert. In Holland sind die Bedingungen anders», erklärt Kruit.


Der Labrador-Suchhund Samir schnuppert konzentriert nach menschlichen Düften im Wasser.

Mit insgesamt sieben Hunden sind die Holländer unterwegs, davon zwei Labradors. Der Rest sind Malinois, belgische Schäferhunde. Sie sind dazu ausgebildet, Tote sowie Lebendige zu finden, und werden auch für die Suche an Land eingesetzt.

Nach Tsunami im Einsatz

Für die Hundeführer sind die Suchaktionen ein Hobby, das sie aus Freude an der Arbeit mit Hunden und um zu helfen ausüben. Esther van Neerbos ist Tierärztin, Janette Kruit Tierarztgehilfin, und Saad Attia, der dritte Hundeführer, arbeitet in einer Metallfabrik. Die Kosten tragen sie meist selber, einen Teil können sie mit Spenden finanzieren. «Man muss nicht reich sein, um Hilfe zu kriegen», sagt Kruit.

Dieses Jahr haben die Hundeführer 14 Suchen durchgeführt. In Krisengebiete gehen sie auf eigene Faust. «Von der Regierung sind wir oft nicht erwünscht, wie diesen Frühling nach dem Erdbeben in China», erzählt Kruit, «vor Ort bieten wir aber nochmals Hilfe an, dann gehts meist.» Nach dem Tsunami vor vier Jahren halfen sie in Thailand und Sri Lanka, nach dem Hurrikan Katrina 2005 in New Orleans.

«Meist kommen wir zu spät», sagt Janette Kruit. Bisher hätten sie nur Tote gefunden. Dies sei aber ebenfalls wertvoll, obwohl viele keinen Sinn darin sähen, nach Toten zu suchen. «Die Angehörigen sind trotz des Schmerzes erleichtert, wenn man einen Vermissten zurückbringt. Sie können die Geschichte dann abschliessen.» Deshalb sei es ihr auch ein Anliegen, Manuel Dennis zu finden. Bereits zum vierten Mal kamen die Holländer letztes Wochenende nach Zürich. Zwischen Thalwil und Erlenbach haben sie dreimal gesucht – und gefunden. Obwohl die Hunde angezeigt hatten, blieben die Polizisten auf ihren Tauchgängen erfolglos. Nun haben die Hundeführer ihre Suche auf die Schiffsstrecke zwischen Küsnacht und Bürkliplatz verlegt.

Patrick Weisser, Wachtmeister der Wasserschutzpolizei und Bootskapitän für die Holländer, fand die Zusammenarbeit interessant: «Ich lerne eine neue Möglichkeit kennen, nach jemandem zu suchen, und bin gespannt, was herauskommt.»

Die Hundeführer werden ihre Daten nun auswerten und ein Gebiet eingrenzen. «Es wird in einem Radius von etwa 50 Metern um die Fundstellen sein», sagt Esther van Neerbos. Die Kantonspolizei, die für den Fall verantwortlich ist, entscheidet dann über weitere Schritte. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 05.10.2008, 20:50 Uhr

Zwischen Thalwil und Erlenbach ist schon eines Bot auf 95 meter tiefe gefunden folgens die Anzeige von der Hunden.

Helaas is Manuel Dennis nooit meer gevonden. Ons hart gaat uit naar hen die hem altijd zullen missen!

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